
Initiative ''Gründerland Deutschland''
Datum: Montag, 25.Januar. @ 13:46:12 CET Thema: wir4-info
[25. Januar 2010]
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Bundeswirtschaftsminister und Wirtschaftsverbände wollen Gründungskultur in Deutschland stärken |
Am 25.1.2010 haben der Bundesminister für Wirtschaft und
Technologie, Rainer Brüderle, und die Spitzenvertreter des Deutschen Industrie-
und Handelskammertags (DIHK), des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH)
sowie des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB) die neue Initiative
"Gründerland Deutschland" des Bundeswirtschaftsministeriums vorgestellt. Die
Vorstellung der Initiative fand im Rahmen eines gemeinsamen Besuchs des 2007
gegründeten Unternehmens 3S Antriebe GmbH in Berlin statt. Die Initiative
bündelt Maßnahmen zur weiteren Stärkung der Gründungskultur in Deutschland. Das
Bundeswirtschaftsministerium wird bei der Durchführung der Initiative vom DIHK,
ZDH und BFB unterstützt.
Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Gründungen schaffen Wachstum und
Beschäftigung. Sie stehen für Kreativität und unternehmerische Freiheit.
Deutschland braucht deshalb eine stärkere Gründungskultur. Unsere Initiative
soll die Menschen für unternehmerisches Denken und Handeln sensibilisieren. Sie
soll ihnen die Chancen und Möglichkeiten der Selbständigkeit besser vermitteln.
Politik und Wirtschaft werden eng zusammenarbeiten, um Gründerinnen und Gründer
zielgerichtet zu unterstützen."
Der Hauptgeschäftsführer des DIHK, Dr. Martin Wansleben: "Die Gründungsberatung
gehört zu den strategischen Kernaufgaben der IHK-Organisation. Jährlich
unterstützen die Industrie- und Handelskammern über 300.000 Existenzgründer mit
Gesprächen und Beratungen zu ihrem Geschäftskonzept. In ihren Startercentern
wollen die IHKs bundesweit einen Gründerservice aus einer Hand anbieten - von
der Erstauskunft über den Businessplan-Check bis hin zur Gewerbeanmeldung. Hier
sind die Bundesländer gefordert, den IHKs die rechtsgültige Gewerbeanzeige zu
ermöglichen und den erfolgreichen Beispielen aus Hamburg und Rheinland-Pfalz zu
folgen."
Der Generalsekretär des ZDH, Holger Schwannecke: "Uns im Handwerk ist vor allem
daran gelegen, nachhaltig erfolgreiche Gründungen zu initiieren. Wir bieten
geeignete Qualifizierungen an, nicht zuletzt mit der Meisterausbildung. Mit
einer umfassenden Beratung und Unterstützung müssen Gründerinnen und Gründer
darüber hinaus auf den harten Wettbewerb vorbereitet werden."
Der Präsident des BFB, Dr. Ulrich Oesingmann: "Die Selbständigkeit ist für
Freiberufler eher die Regel als die Ausnahme und insoweit ein typisches
Kennzeichen eines Freiberuflers. Die Gründungsdynamik in Freien Berufen ist seit
Jahren hoch und könnte durch günstige Rahmenbedingungen noch höher werden."
Die Initiative "Gründerland Deutschland" zielt auf vier Teilbereiche: Erweiterte
Informationsangebote und Aktionen sowie eine "Gründerwoche Deutschland" sollen
die Lust am eigenen Unternehmen wecken und für den Schritt in die
Selbständigkeit werben. Gezielte Maßnahmen im Bereich der schulischen Bildung
und an den Hochschulen sollen Unternehmertum und Selbständigkeit stärker als
berufliche Option vermitteln. Verbesserte Finanzierungsmöglichkeiten sprechen
vor allem die besonders wachstumsintensiven innovativen Gründungen an. Zu Fragen
der Unternehmensnachfolge, die gerade für den Mittelstand von großer Bedeutung
sind, startet eine Informationsoffensive; besonders erfolgreiche
Unternehmensnachfolgen werden ausgezeichnet.
Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Für mich ist das Thema 'Gründungen' zentral
für unsere Mittelstandspolitik. Es tritt neben die Mittelstandsfinanzierung, der
ich meine besondere Aufmerksamkeit widme - die Gefahr einer Kreditklemme ist
schließlich noch nicht gebannt. Mit Verbesserungen beim Wirtschaftsfonds
Deutschland und dem Kreditmediator haben wir hier bereits wichtige Akzente
gesetzt. Die mittelstandspolitischen Schwerpunkte haben wir in einem Neun-Punkte
Plan zusammengefasst."
Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage des Ministeriums unter der Rubrik "Mittelstand"
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